Der Zubehörmarkt für Stichsägen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Besonders im Hinblick auf die Möglichkeiten des vorausschauenden Arbeitens wurde einiges getan. Eine dieser Entwicklungen ist der Laserpointer als Hilfsmittel zur geradlinigen Schnittführung.
Laserpointer werden mittlerweile von verschiedenen Anbietern und in unterschiedlichen Formen angeboten. Manchmal gehören sie zur Basisausstattung der Stichsäge bei anderen Anbietern sind sie als Zubehör erhältlich. Ein echtes Qualitätsmerkmal ist die Ausstattung mit einem Laser jedoch nicht in wenigen Fällen.
Laser sind eine große Hilfe für gerade Schnitte
Soll eine neue Maschine erworben werden, so ist ein Lasersystem gerade für noch nicht so erfahrene Anwender ein nutzbares Hilfsmittel. Zu achten ist jedoch auf die Vibrationsfreiheit des Lasers. Nur wenn der Strich unter Arbeitsbedingungen wirklich steht, dann ist er auch eine echte Hilfe. Tanzt er, da die Vibration der Maschine auf ihn übertragen wird, ist der Laser nicht wirklich hilfreich. Ein „tanzender“ Laser für die Stichsäge ist eigentlich nur als Zusatzbeleuchtung nutzbar. In der Theorie könnte ein Laser, der perfekt justiert ist und nicht vibriert, den Bleistiftstrich ersetzen. Leider stimmen Theorie und Praxis nicht immer überein. Ist die Säge werksmäßig mit einem Laser ausgestattet, so ist es ok. Bei der Überlegung lieber einen Parallelanschlag oder einen Laser zu kaufen, dann ist die bessere Wahl für gerade Schnittlinien der Anschlag.
Zusammenfassung
Ein exakt justierter, nicht vibrierender Laser kann ein praktisches Hilfsmittel sein. Die Qualität der unterschiedlichen Anbieter ist jedoch nicht einheitlich. Auf den Bleistiftstrich kann in der Regel mit und ohne Laser nicht verzichtet werden. Ein Laser an der Stichsäge erleichtert es, vorausschauend zu arbeiten. Um lange und gerade Schnitte wirklich exakt ausführen zu können, sind andere Einflüsse jedoch wichtiger.
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